27.06.2026, 11:03 Uhr
Von Bier, Wein und Gesang haben wir bei unserem Sommerfest Letzteres gestrichen. Die wunderbaren KI-geklauten Stimmen, die unsere Vereinshymne prägten, hatten wohl doch alle möglichen Nachahmer eingeschüchtert. So gut kann es eben keiner von uns. So konzentrierten wir uns voll auf die Getränke, Würstchen, Fleisch und einen wundervollen Kartoffelsalat. Den hatten wir wieder Peter Stapelfeldts toller Frau zu verdanken. Meines Erachtens ist dieser Salat mindestens so viel wert wie ein Vereinsmeister-Titel. Peter erhielt den Auftrag, unser aller Dank zu übermitteln.
Es war ein wolkenfreier Tag mit großer Hitze. Deretwegen hatten einige abgesagt. Überraschenderweise kamen wir gar nicht groß ins Schwitzen. Denn wir saßen herrlich im Schatten, ein lauer Wind und der Duft vom Grill streichelte die Bäuche. Das machte Lust auf Gespräche, und so erfuhren wir auch viel Privates voneinander. An einem der Tische wurde sogar über das Universum sinniert. Gut so, das Universum darf nie fehlen bei so einem Sommerfest. Da gehen schließlich irgendwann die Sterne auf. Weniger debattiert wurde über das Arbeiten. Wir sind ja mit großer Mehrheit eine Rentner-Truppe, die das Arbeiten gern der Generation Z überlässt. Irgendwer muss ja unsere Rente verdienen. Das Einzige, was bei unserer Fete im Garten der Begegnungsstätte fehlte, war so etwas wie der Weihnachtsmann mit Geschenken. Aber bis zur Weihnachtsfeier dauert es ja gar nicht mehr so lange.
R. Bartonek
27.06.2026, 10:05 Uhr
Geld da - aber wenig
Die Zusammenkunft begann wieder feierlich mit einer Eckturm-Hymne, die unser Hauskomponist Matthias Gellrich kreierte, wobei ihm die KI nur ein ganz klein wenig half.
Dann ging es erst mal ums liebe Geld. Unser Finanzminister Andreas Marienfeld berichtete von 974,17 Euro auf dem Konto. Das klingt nach viel, ist aber wenig. Denn den größten Brocken davon, etwa 700 bis 800 Euro (je nach Höhe der Strafzahlungen) schnappt sich der Berliner Schachverband. Dessen Bedürfnisse wachsen und wachsen. Im vergangenen Jahr stiegen sie um rund 150 Euro auf 708 Euro. Trotzdem blieb uns ein klein wenig im Säckel, um Schachuhren zu kaufen, unseren 60. Jahrestag und Weihnachten zu feiern. Danke Andreas, dass du auch noch beim Finanzamt unsere Gemeinnützigkeit geklärt und die Steuerhürden überwunden hast.
Unsere Einnahmen hängen an der Mitgliederzahl und den damit verbundenen Beiträgen. Ausgeschieden aus dem Verein sind Balke, Markert, Winter, Stubbe und Mock. Als neue Mitglieder begrüßten wir Roland Sternberg und Gerd Wolff.
Einstimmig wiedergewählt
Damit hat die SG Eckturm aktuell 19 Mitglieder, von denen zur Versammlung 15 anwesend waren. Das reichte für eine gültig Wahl. Einstimmig in ihren Funktionen bestätigt wurden Uwe Neumann als Vorsitzender sowie Axel Weigert als sein Stellvertreter, Andreas Marienfeld als Kassenwart sowie Franz Jakobi als Spielleiter.
Rolf Bartonek und Uwe Neumann werden als Mannschaftsleiter eingesetzt.
Ehrungen gut verteilt
Die Ehrung als Vereinsmeister 2025 nahm Axel Weigert entgegen. Pokalsieger wurde Jürgen Vüllings, die meisten Punkte in den Schnellturnieren holte Matthias Gellrich. Silberturm-Gewinner Klaus Krempelsetzer erkämpfte das beste Einzelergebnis in der BMM.
Die Mannschaften
Nach kurzer Diskussion einigten wir uns darauf, die Aufstellungen an den hier bereits veröffentlichten DWZ-Werten zu orientieren. Drei Ausnahmen machten wir bei Uwe Neumann, der als Mannschaftsleiter in Team 2 gebraucht wird, bei Gerd Wolff, dem wir genug Spielstärke assistierten, um in der Zweiten das Brett 1 zu besetzen, sowie aus gesundheitlichen Gründen bei Gerhard Mannsfeld.
Das ergibt folgende Mannschaften:
Team 1
1. Axel Weigert
2. Reno Neumann
3. Klaus Krempelsetzer
4. Rolf Bartonek, ML
5. Klaus Körting
6. Andreas Marienfeld
7. Matthias Gellrich
8. Peter Stapelfeldt
Team 2
1. Gerd Wolff
2. Uwe Neumann, ML
3. Peter Kasper
4. Jürgen Vüllings
5. Roland Sternberg
6. Bernd Grabowski
7. Gerhard Mannsfeld
8. Wolfgang Hutter
9. Horst Penack
10.Uwe Müller
Franz Jakobi nimmt aus gesundheitlichen Gründen nicht an der BMM teil.
Wechsel zum Schweizer System
Beschlossen wurde für die Vereinsmeisterschaft 2027 mit dem Wechsel zum Schweizer System ein neuer Modus. Dieser setzt eine bessere Einhaltung der Spieltermine voraus. Genaueres legt Franz Jakobi in der Ausschreibung fest.
Für die Pokalspiele wurde festgelegt, dass bei unentschiedenem Ausgang eine Schnellpartie mit vertauschten Farben gespielt wird. Ergibt diese auch keinen Sieger, fällt die Entscheidung in Blitzpartien.
Abschließend wurde bemängelt, dass die Zahl der Spielformulare zur Neige geht. Franz Jakobi übernahm es, sich um neue zu kümmern.
R. Bartonek
29.05.2026, 15:46 Uhr
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So wollen wir es am letzten Freitag im Juni halten. Denn um 17 Uhr treffen wir uns zur Jahresversammlung. Der interessanteste Tagesordnungspunkt dabei wird wieder die Aufstellung der Mannschaften sein. Danach startet unser nun schon traditionelles Sommerfest mit allerlei Futter, Getränken und Zeit zum Quatschen. Also bitte den Termin fest einplanen.
R. Bartonek
10.05.2026, 15:19 Uhr
In der Saison 2024/25 hatten wir mit den Schönebergern eine Spielgemeinschaft gebildet und auch gemeinsam gefeiert. Es war ihr Wunsch, sich bei uns zu revanchieren. Dafür stellten sie uns am Sonntag nicht nur Bretter und Figuren auf den Tisch, sondern auch Würstchen, Bouletten, Kartoffelsalat und Kuchen. Es wurde ein schöner Tag mit einem, wie es sich gehört, friedfertigen Ergebnis. Allerdings traten wir zu acht an, die Schöneberger nur zu viert. Wie das aufging? An den ersten drei Brettern kämpften Freibauer und Eckturm gegeneinander, an Brett 4 wechselte Horst Penack auf die Schöneberger Seite, und an den Brettern 5 und 6 spielte Felix Pfaff gegen zwei Eckturm-Kämpen simultan. Er gewann seine zwei möglichen Punkte gegen Roland Sternberg und Bernd Grabowski. Remis gingen die Partien zwischen Frithjof Flemmig und Axel Weigert sowie Persson Pontus und Rolf Bartonek aus. Reno Neumann bezwang Thomas Kroß. Das war der einzige wirkliche Eckturm-Sieg. Glücklicherweise hatten wir aber den Schönebergern mit Horst Penack ein Trojanisches Pferd untergeschoben. Der Eckturm-Horst im Freibauer-Trikot erfüllte seine Pflicht und verlor gegen Gerd Wolff. So kam es am Ende zu einem wundersamen 3 : 3. Eben ein echter Freundschaftskampf.
R. Bartonek
05.05.2026, 11:11 Uhr
Nach Auswertung der BMM sind für jeden Spieler die neuen DWZ-Werte beim Deutschen Schachbund einsehbar. Für die SG Eckturm ergibt sich folgende Rangliste (in Klammern die DWZ des Vorjahres):
1. Franz Jakobi
1788 (1788)
2. Axel Weigert
1739 (1730)
3. Reno Neumann
1669 (1670)
4. K. Krempelsetzer
1548 (1508)
5. Rolf Bartonek
1528 (1555)
6. Klaus Körting
1514 (1518)
7. Andr. Marienfeld
1486 (1551)
8. Uwe Neumann
1486 (1539)
9. Matthias Gellrich
1472 (ohne)
10.P. Stapelfeldt
1451 (1448)
11.Peter Kasper
1386 (1406)
12.Gerd Wolff
1374 (?)
13.Jürgen Vüllings
1303 (1271)
14.G. Mannsfeld
1298 (1269)
15.Roland Sternberg
1253 (?)
16.B. Grabowski
1207 (1195)
17.Wolfgang Hutter
1074 (1098)
18.Horst Penack
1025 (1060)
19.Uwe Müller
915 (916)
Der erste Glückwunsch gilt Matthias Gellrich. Er hat den größten Sprung nach vorn gemacht - von null auf 1472. Allerdings weiß ich nicht, ob er nicht doch mit irgendeinem Wert bereits beim Schachbund gelistet war. In der 1. Mannschaft hat Klaus Krempelsetzer mit einem Plus von 40 Punkten das beste Ergebnis erzielt. In der 2. Mannschaft konnte neben Matthias Gellrich Jürgen Vüllings deutlich hinzugewinnen. Leider gibt es auch starke Verlierer. Am schlimmsten traf es Andreas Marienfeld und Uwe Neumann. Horst Penack, Rolf Bartonek, Wolfgang Hutter und Peter Kasper gaben ebenfalls Punkte im zweistelligen Bereich ab.
R. Bartonek